Deine Website ist da. Aber hilft sie dir eigentlich?
Fast jedes Unternehmen hat eine Website. Und vielleicht bist ja auch du dir insgeheim unsicher, ob sie noch das tut, was sie soll. Nicht, weil die Website zwangsläufig schlecht ist – sondern weil sich drumherum so viel verändert hat.
Wann hast du dich das letzte mal gefragt…?
Die Perspektive von Außen.
Wenn du täglich mit deinem Unternehmen zu tun hast, siehst du deine Website nicht mehr wie jemand, der sie zum ersten Mal öffnet. Du weißt, was du anbietest. Du kennst die Begriffe. Du weißt, wie alles zusammenhängt.
Deine Website-Besucher wissen das nicht.
Sie kommen mit einer Frage, manchmal auch nur mit einem vagen Gefühl. Und sie entscheiden innerhalb kurzer Zeit, ob sie bleiben oder weitergehen. Nicht, weil sie kritisch sind – sondern weil sie nach der Antwort auf ihre Fragen suchen, oder nach den Produkten, die zu ihnen passen.
Genau hier hilft dir vielleicht eine Außenperspektive. Nicht, um dir zu sagen, dass alles falsch ist. Sondern um gemeinsam herauszufinden, was für andere logisch ist – und was nur für dich.
Warum Websites nie wirklich "fertig" sind.
Viele Websites funktionieren lange Zeit gut. Sie sind online, auffindbar, es kommen Anfragen rein. Genau deshalb werden sie selten hinterfragt. Gar nicht unbedingt, weil sie schlecht sind – sondern weil sich der Alltag weiterdreht und andere Themen dringlicher erscheinen.
Was sich im Laufe des Alltags verändert, passiert meist wie selbstverständlich: Das eigene Angebot entwickelt sich weiter, Gespräche mit Kunden verlaufen anders, neue Fragen tauchen auf.
Suchverhalten ändert sich laufend
Wie Menschen suchen, vergleichen und entscheiden, bleibt nicht gleich. Fragen werden anders formuliert, Informationen anders konsumiert. Gleichzeitig entwickeln sich Suchmaschinen und KI-Systeme weiter und lesen Inhalte zunehmend im Zusammenhang, nicht isoliert. Eine Website, die vor Jahren sinnvoll aufgebaut war, kann dadurch an Wirkung verlieren. Nicht weil sie falsch ist, oder schlechte Arbeit geleistet wurde, sondern weil sich das Umfeld verändert hat.
Websites wachsen oft, ohne geordnet zu werden
Inhalte kommen selten geplant und strukturiert dazu. Neue Leistungen, neue Seiten, neue Texte entstehen aus dem Alltag heraus. Das ist normal. Was dabei häufig fehlt, ist ein bewusster Blick auf die Gesamtstruktur. Die Website wird umfangreicher, aber nicht strukturierter. Überarbeitung heißt in diesem Fall nicht „neu machen“, sondern Ordnung schaffen: Inhalte zusammenführen, Schwerpunkte klären, Zusammenhänge sichtbar machen, URL-Struktur und Sitemap überdenken.
Unternehmen entwickeln sich - Websites oft nicht
Angebote verändern sich, Positionierungen schärfen sich, Gespräche mit Kunden laufen anders als noch vor ein paar Jahren. Die Website bildet diese Entwicklung häufig nur teilweise ab. Häufig zeigen Websites nicht mehr akkurat wo man heute steht. Eine regelmäßige Überprüfung hilft dabei, die Website wieder näher an die aktuelle Realität des Unternehmens heranzuführen.
Überarbeitung bedeutet nicht Neustart bei 0
Eine Website ist kein abgeschlossenes Projekt mit Enddatum. Sie wächst mit dem Unternehmen, aber idealerweise bewusst und strukturiert. Überarbeitung heißt selten, alles neu zu denken. Meist geht es darum, Bestehendes zu hinterfragen, neu zu sortieren und so zusammenzuführen, dass es heute wieder stimmig ist – für Besucher, Suchmaschinen und KI-Systeme gleichermaßen.
Du investierst – Bayern zahlt dir einen Teil zurück.
Der Freistaat Bayern unterstützt kleine gewerbliche Unternehmen, die ihre Digitalisierung voranbringen wollen – z. B. bei Website- oder CRM-Projekten. Über das Programm Digitalbonus.Bayern kannst du einen Zuschuss für echte Digitalisierungsmaßnahmen erhalten.
Was du wissen solltest:
Du musst den Antrag vor Projektbeginn stellen und er benötigt eine plausible Projektbeschreibung – „Nachreichen“ reicht leider nicht.
Förderhöhe
Es gibt den Digitalbonus Standard, bei dem bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben bezuschusst werden.
Maximaler Zuschuss
Beim Standard können das bis zu 10.000 € sein – vorausgesetzt dein Projekt erfüllt die Voraussetzungen.
Was zählt als Digitalisierungsprojekt?
Das können Maßnahmen zur Verbesserung von Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen durch Software und digitale Abläufe sein – z. B. Website-Überarbeitung oder CRM-Einführung/-Optimierung.
Wer kann den Antrag stellen?
Gewerbliche Unternehmen mit Betriebsstätte in Bayern und bestimmten Größenmerkmalen (in der Regel kleinere Betriebe) sind grundsätzlich antragsberechtigt.
Und was heißt das jetzt konkret?
Wenn du beim Lesen gemerkt hast, dass sich deine Website nicht mehr ganz stimmig anfühlt, bist du damit nicht allein. Genau darum geht es in meiner Arbeit: Dinge einzuordnen, eine Außenperspektive einzubringen und gemeinsam herauszufinden, was für dein Unternehmen wirklich Sinn macht – und vor allen Dingen auch was nicht.
Mein erster Schritt ist kein Angebot, sondern ein Kennenlernen. Der Fragebogen dient als Grundlage für ein erstes Gespräch. Nicht, um dich in ein Format zu pressen, sondern um vorbereitet darüber zu sprechen, was du vorhast und was du brauchst.
